Sanctuary AI Phoenix
Sanctuary AI · Kanada · seit 2023
- Preis
- auf Anfrage
- Nutzlast
- 25 kg
Analyse & Einordnung
Phoenix von Sanctuary AI (Vancouver, Kanada) ist auf maximale Handgeschicklichkeit ausgelegt: 21-DOF-Hydraulik-Hände mit taktilen Sensoren ab 5 Millinewton gelten als die fortschrittlichsten Roboterhände eines kommerziellen Humanoid-Programms. Statt Elektromotoren nutzen die Hände miniaturisierte Hydraulikventile für höhere Kraftdichte und feinere Kraftkontrolle. Gesteuert wird Phoenix von der Carbon-Architektur, die natürliche Sprache in Handlungen übersetzt.
Marktposition: Während die meisten Hersteller über Laufdynamik und Traglast konkurrieren, hat Sanctuary AI alles auf Geschicklichkeit gesetzt. 71 Freiheitsgrade gesamt — davon allein 21 pro Hand — machen Phoenix zu einem der beweglichsten Humanoiden überhaupt; zum Vergleich liegen typische Wettbewerber bei 40 bis 55 DOF gesamt und 11 bis 16 in der Hand. Die taktile Sensorik ab 5 Millinewton spielt in einer eigenen Liga. Das Versprechen, neue Aufgaben in unter 24 Stunden zu automatisieren, zielt direkt auf den wirtschaftlichen Kern: schnelle Umrüstbarkeit statt monatelanger Programmierung.
Ehrliche Einordnung: Die Hydraulik ist Stärke und Risiko zugleich — höhere Kraftdichte und feinere Kraftkontrolle als Elektromotoren, aber auch ein komplexeres, wartungsintensiveres System, das kaum ein anderer Hersteller wagt. Im Reifegrad steht Phoenix seit der Vorstellung 2023 im Pilotstadium; Preis, Stückzahlen und ein Marktstart sind nicht kommuniziert. Die Einstufung “semi-autonom / teleop-gestützt” ist dabei ehrlicher als manches Wettbewerber-Marketing: Ein Teil der gezeigten Fähigkeiten entsteht unter menschlicher Fernsteuerung, die als Trainingsdaten für die Autonomie-Entwicklung dient. Wer maximale Handfertigkeit für Fertigung und Logistik sucht, findet hier die technisch spannendste Plattform — wer kurzfristig kaufbare Stückzahlen braucht, wird woanders fündig.
Technische Spezifikationen
Hardware
- Höhe
- 170 cm
- Gewicht
- 70 kg
- Nutzlast
- 25 kg
Mechanik
- Freiheitsgrade gesamt
- 71
- DOF Hand
- 21
- Hand-Typ
- 21-DOF Hydraulik-Hand (taktil, 5 mN)
Intelligenz
- KI-Modell
- Carbon (kognitive Architektur)
- Autonomie
- semi-autonom / teleop-gestützt
Fähigkeiten
- ✓ Branchenführende Handgeschicklichkeit (21 DOF, hydraulisch)
- ✓ Taktile Sensoren ab 5 Millinewton
- ✓ Neue Aufgaben in unter 24 h automatisierbar
Videos
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Sicherheitsbewertung
Industrie-Pilot — Betrieb in kontrollierten Umgebungen, teils teleoperiert
- Zweibeiner mit 70 kg und 25 kg Nutzlast — Sturz- und Quetschrisiko, Sicherheitsabstand im Betrieb
- Hydraulische Hände mit hoher Kraftdichte — Greiferbereich ist Gefahrenzone
- Semi-autonomer / teleoperierter Betrieb — Verhalten hängt teils vom menschlichen Operator ab, klare Arbeitszonen erforderlich
Häufige Fragen zum Sanctuary AI Phoenix
Was kostet der Sanctuary AI Phoenix?
Einen öffentlichen Preis gibt es nicht. Phoenix befindet sich im Pilotstadium und wird nicht frei verkauft — Sanctuary AI arbeitet mit ausgewählten Partnern in Fertigung und Logistik. Preisinformationen sind nur über direkten Herstellerkontakt erhältlich.
Kann man den Phoenix kaufen?
Derzeit nicht frei. Phoenix hat Pilot-Status; einen offenen Vertrieb oder einen angekündigten Marktstart für Endkunden gibt es nicht. Der Zugang läuft über Pilotprojekte mit Sanctuary AI.
Wofür ist der Phoenix geeignet?
Phoenix zielt auf Fertigung und Logistik, speziell auf Aufgaben, die feine Handarbeit erfordern. Laut Sanctuary AI lassen sich neue Aufgaben in unter 24 Stunden automatisieren — mit 25 kg Nutzlast und den hochbeweglichen Händen deckt er ein breites Aufgabenspektrum ab.
Was unterscheidet den Phoenix von der Konkurrenz?
Die Hände: 21 Freiheitsgrade pro Hand mit hydraulischem Antrieb und taktilen Sensoren ab 5 Millinewton gelten als die fortschrittlichsten Roboterhände eines kommerziellen Humanoid-Programms. Die meisten Wettbewerber liegen bei 11 bis 16 Hand-Freiheitsgraden mit Elektromotoren. Mit 71 Freiheitsgraden gesamt ist Phoenix auch insgesamt einer der beweglichsten Humanoiden.
Warum nutzt Phoenix Hydraulik statt Elektromotoren?
Sanctuary AI setzt in den Händen auf miniaturisierte Hydraulikventile, weil sie eine höhere Kraftdichte und feinere Kraftkontrolle ermöglichen als Elektromotoren. Das ist die Grundlage für die taktile Feinmanipulation ab 5 Millinewton.
Ähnliche Roboter
Quellen
- Sanctuary AI Unveils Phoenix (offiziell) (9.6.2026)
- Phoenix – Specs (Humanoid.guide) (9.6.2026)
Stand: 9.6.2026 · Slug: sanctuary-phoenix