Ganzkörper-Steuerung (Whole-Body Control)
Koordiniert alle Gelenke gleichzeitig — Balance, Greifen und Gehen als ein Optimierungsproblem.
Whole-Body Control behandelt den gesamten Roboter — 40 bis 70 Freiheitsgrade — als ein zusammenhängendes Regelungsproblem: Wer mit beiden Händen eine Kiste hebt, muss gleichzeitig den Rumpf gegenlehnen und die Schritte anpassen. Aufgaben werden dazu priorisiert (Balance vor Greifgenauigkeit) und in jedem Takt gemeinsam optimiert.
In aktuellen Systemen liefert ein gelerntes Modell (VLA) die Bewegungsabsicht, die Ganzkörper-Steuerung setzt sie physikalisch konsistent um.
Praxismeilenstein 2026: Gemini Robotics 2 (Google DeepMind, Juli 2026) ist das erste öffentlich demonstrierte System, das Beine, Torso, Arme und Finger unter einer einzigen gelernten Policy steuert — ohne separate Module für Lokomotion und Manipulation.
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Stand: 31.7.2026