Vision-Language-Action-Modell (VLA)
KI-Modell, das Bild + Sprache direkt in Roboteraktionen übersetzt.
Ein Vision-Language-Action-Modell (VLA) verarbeitet Kamerabilder (Vision) und Sprachanweisungen (Language) und gibt direkt Steueraktionen (Action) aus. VLAs sind die derzeit dominierende Architektur für allgemeine Robotersteuerung und der häufigste Typ eines Robotik-Foundation-Models.
Funktionsweise
Typischerweise baut ein VLA auf einem vortrainierten Vision-Language-Modell (VLM) auf und wird mit Roboter-Demonstrationsdaten nachtrainiert. So überträgt sich Wissen aus dem Web (Objekte, Sprache, Zusammenhänge) auf die physische Steuerung — der Roboter kann neue Aufgaben aus natürlicher Sprache ableiten, statt fest programmiert zu werden.
Wichtige Beispiele
- Gemini Robotics (Google DeepMind) und die Vorläufer RT-2 / RT-X.
- π0 / π0.5 (Physical Intelligence).
- Helix (Figure AI) mit „System 1 / System 2”.
- GR00T N1 (NVIDIA), offen.
- SmolVLA (Hugging Face) und OpenVLA/Octo — offene Referenzmodelle.
Einen Gesamtüberblick mit aktuellem Versionsstand gibt die Foundation-Model-Landschaft.
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Quellen
Stand: 26.6.2026